Kompetenznetzwerk OWL

Info zur Pressekonferenz August 2012:

   Foto aus Der Ring Zeitschrift der v.Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel August 201220130120_103501.zuschnitt

 Das neue FAS-Kompetenznetzwerk: (vorne, v.l.) Dr.Stefan Heinzel, Dr. Andreas Luttkus, (hinten, v.l.) Andreas Flöttmann, Vostand der BKK Diakonie, Dr.Rainer Böhm,                   Thomas Lorenzen, 1.Vorsitzender FASD e.V,

FASD e.V., Buchenweg 2, 32139 Spenge

Hilfen anzubieten, hat sich ein neu gegründetes FAS-Kompetenznetzwerk in Ostwestfalen zum Ziel gesetzt.

Die BKK Diakonie und der Verein FASD kooperieren darin mit Fachleuten des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld (EvKB), des Sozialpädiatrischen Zentrums des EvKB und der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Aufklärungsarbeit zum fetalen Alkoholsyndrom leistet seit einigen Jahren der gemeinnütziger Verein FASD e.V., der in Rödinghausen eine Familienbildungsstätte aufbaut. Dort werden jrtzt unf in Zukunft Therapie-Beratungs und Freizeitmöglichkeiten für Familien mit behinderten Kindern, speziell FAS-Kindern angeboten.  Ermöglicht werden außerdem Schulungen und Seminare zum Thema: „Erkennen von FAS und Umgang mit FAS.geschädigten Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen“ Heute schon besteht die Möglichkeit, sich in der offenen Sprechstunde beraten zu lassen.

 „Eltern und Pflegeeltern mit ihren behinderten Kindern finden kaum Hilfen, wenn es um Fragen des täglichen Zusammenlebens geht, noch seltener haben sie die Möglichkeiten zu entspannen und Erholung zu finden“, weiß der erste Vorsitzende und pädagogische Leiter der Familienbildungsstätte Thomas Lorenzenaus eigener Erfahrung zu berichten. Obwohl sich die „Alte Flachsfabrik“, wie das Haus in Rödinghausen aufgrund seiner Vergangenheit heißt, noch in der Umbauphase befindet, ist die Nachfrage bereits groß. Lorenzen: „Das lässt erahnen, wie weit verbreitet die Probleme sind, die durch das fetale Alkoholsyndrom verursacht werden, Nicht nur in Deutschland sondern in der ganzen Welt ist der Alkoholkonsum von Frauen während der Schwangerschaft erschreckend hoch. Deshalb setzen wir bei der Pravention und Aufklärung  weltweit  an!“:
                                         

In der Familienbildungsstätte finden jedes Jahr 2 – 4 Mal internationale workcamps statt, bei denen jungen Erwachsenen aus aller Welt (z.Bt. aus Kortea, China, Taiwan,Türkei, Spanien, Ukraine, Rußland, Peru) beim Auf-und Ausbau helfen.In Abendseminaren werden die vor allem weiblichen Teilnehmer über das Thema FAS aufgeklärt Sie nehmen so den Gedanken der Aufklärung und Vermeidung von Alkohol in der Schwangerschaft mit in ihre Heimat und wirken auf diese Weise als Multiplikatoren, denn Alkoholkonsum ist auch bei jungen Frauen ist weltweit verbreitet.