Begriffsverwirrung

fasd

Mütterlicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft (auch geringe Mengen, z.B. 1 Glas Bier oder Wein pro Woche) kann fatale Auswirkungen auf das ungeborene Leben haben, ab- hängig von Alter, Konstitution, Trinkgewohnheiten, genetischer Veranlagung, Zeitpunkt des Konsums, Alkoholmenge und Höhe des erreichten Promillewertes. Entsprechend groß ist die Viel- falt möglicher Symptome und diagnostischer Fachbegriffe, die die möglichen Schäden im Bereich der körperlich-organischen Entwicklung, die Schäden des zentralen Nervensystems (ins- bsondere des Gehirns) und im kognitiven und sozialen Bereich ( Lern -und Verhaltensstörungen) bezeichnen.

Aktuell werden unter dem Oberbegriff FASD(fetal alcohol spectrum disorders= Fötale Alkoholspektrumsstörungen) folgende Begriffe zusammengefasst:

~ Alkoholembryopathie oder Alkoholembryofetopathie

~ Fetales Alkoholsyndrom (FAS)

~ Partielles fetales Alkoholsyndrom (pFAS)

~ Alcoholrelated birth defects (ARBD) = Alkoholbedingte Geburtsschäden

~ Alcoholrelated neuro-developmental disorders (ARND)=Alkoholbedingte neurologische Entwicklungsstörungen

Viele der zahlreichen Einzelsymptome wie z.B.spezieller Autismus, Fas- bedingtes ADHS .werden außerdem häufig nicht einer vorgeburtlichen Alkoholschädigung zugerechnet. (sehr hohe Dunkelziffer)

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